Global Marshall Plan News - Sonderausgabe 5. Juni 2007

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Pressespiegel
Jimmy Carter hilft, die Global Marshall Plan Idee in den USA zu verbreiten
Neuer Online-Shop der Global Marshall Plan Initiative
Welt mit Zukunft
Drittes Lokalgruppentreffen in Karlsruhe
Programmtipps 5. Juni 2007
Veranstaltungen





Neuigkeiten

Pressespiegel

Im Umfeld des 60. Jahrestags des Marshallplans und des G8-Gipfels erlebt unsere Initiative eine überwältigende Resonanz in den Medien.

Eine breite Auswahl präsentieren wir hier:
 
5. Juni 2007, Bohmann Business Channel
Einen neuen globalen Marshallplan fordert das Ökosoziale Forum
60 Jahre Marshallplan

5. Juni 2007, Der Tagesspiegel online
Was lehrt uns der Marshallplan?
"Ein Weltvertrag ist eine Lösung"

5. Juni 2007, tirol.com
Laut Muhammad Yunus ist ein globales Konzept nach Art des Marshallplans nötig.
Nobelpreisträger: Überwindung der Armut bis 2030 ist möglich

5. Juni 2007, Der Standard
Fischler fordert einen "globalen Vertrag"
60 Jahre Marshallplan für Wiederaufbau

5. Juni 2007, Die Presse
Für eine faire und nachhaltige Weltwirtschaft
"Wer in Afrika investiert, investiert in europäische Wirtschaft"
 
5. Juni 2007, Badische Zeitung
Plant for the Planet vorgestellt
"Ein Heizungskataster wie in Basel"

4. Juni 2007, Der Spiegel
"Ludwig Erhard, global gedacht"
Gipfel der Ungerechtigkeit
Ausschnitt aus der Titelgeschichte der Ausgabe 23/2007

4. Juni 2007, n-tv
Ein Überblick über die wichtigsten Akteure
Die Protest-Gruppen

2. Juni 2007, Volksstimme
Wer beteiligt sich am Protest?
Bunte Vielfalt der Globalisierungskritiker

2. Juni 2007, Westfälische Nachrichten
Für eine Zukunft in Balance
Rotarier kämpfen gegen Armut

2. Juni 2007, spiegel online
Alternative Globalisierung
Wie die G-8-Kritiker die Welt umbauen wollen

1. Juni 2007, JuraForum
Vorstellung des Marshallplans jährt sich zum 60. Mal
Care Vorsitzender fordert Kosten-Nutzenanalyse des G-8-Treffens und Globalen Marshallplan für die Armenhäuser der Welt

31. Mai 2007, n24.de
Mit Kofinanzierung zu einem Welt-Marshall-Plan
Zorniger alter Geißler streitet für Attac

31. Mai, 2007, attac
Warum Heiner Geißler attac unterstützt
"Die Globalsierung human gestalten"

31. Mai 2007, net-tribune
Mit Kofinanzierung zu einem Welt-Marshall-Plan
Geißler verteidigt seinen Attac-Beitritt

31. Mai 2007, ddp
Refom der internationalen Organisationen notwendig
Geißler wirbt für weltweite öko-soziale Marktwirtschaft

31. Mai 2007, PR inside
Geißler kritisiert Schere zwischen Arm und Reich
Alternative zur jetzigen Globalisierung

31. Mai 2007, Mitteldeutsche Zeitung online
dpa gibt Überblick über Gruppen, die für eine gerechtere Globalisierung kämpfen
Bunte Vielfalt der Globalisierungskritiker II

31. Mai 2007, Basler Nachrichten
Plädoyer für einen "Welt-Marshall-Plan"
Vor G8-Gipfel:Geissler fordert öko-soziale Marktwirtschaft

31. Mai 2007, Wirtschaftswoche
Humane Alternative benötigt
Geißler fordert weltweite öko-soziale Marktwirtschaft

31. Mai 2007, Kölnische Rundschau
Geißlers Alternativen klingen visionär
"Ich will meine Autorität wahren"

31. Mai 2007, Der Tagesspiegel online
Zurück auf der politischen Bühne
Heiner geißelt "globale Sozialapartheid"
 
31. Mai 2007, Welt online
Weichen für eine "ausgleichende Weltinnenpolitik" stellen
Geißlers Kampf gegen die "Sozialapartheid"

31. Mai 2007, Spiegel online
Erneute Forderung eines Global Marshall Plans
Geißlers neue Freunde

 


Jimmy Carter hilft, die Global Marshall Plan Idee in den USA zu verbreiten

Treffen am 2. Mai 2007

Am 2. Mai luden Vorstandsmitglieder des Network of Spiritual Progressives weitere religiöse Führer zu einem privaten Gespräch mit dem frühreren US Präsidenten Jimmy Carter ein, um Themen wie Israel/Palästina und die Strategie des Netzwerks für einen Global Marshall Plan zu diskutieren. Lesen Sie den Bericht über das Treffen (in Englisch), in dem sich Carter sehr wohlwollend über die Strategie äußerte.





Neuer Online-Shop der Global Marshall Plan Initiative

Probieren Sie ihn aus!

Mit unseren Büchern erreichen wir viele Menschen und tragen unsere Vision in die Öffentlichkeit.

Zur Vereinfachung von Bestellung und Abwicklung des Versandes haben wir ein neues Bestellsystem aufgesetzt. Der neue Shop präsentiert die Bücher aufgeräumt in verschiedenen Kategorien und bietet jeweils Detaildaten zu jedem Buch.

Auch Flyer und der Pin können dort bestellt werden.

Eine Suchfunktion und ein übersichtlicher Warenkorb runden das Angebot ab.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im neuen Shop, den Sie unter der Adresse shop.globalmarshallplan.org erreichen können.


 


Welt mit Zukunft

Rezension von Josef Riegler

"Die kritische und scharfsinnige Analyse einer marktfundamentalistisch fehlgesteuerten Globalisierung in Radermachers Buch "Balance oder Zerstörung - Ökosoziale Marktwirtschaft als Schlüssel zu einer weltweiten nachhaltigen Entwicklung" (Ökosoziales Forum Europa, 2002) sowie der konstruktive Lösungsansatz im Werk: "Ein Planetary Contract - Global Marshall Plan" (Ökosoziales Forum Europa, 2004) finden im nun vorliegenden neuesten Radermacher-Buch: "Welt mit Zukunft" ihre kompakte, leicht lesbare Weiterentwicklung und Synthese." weiter

Bestellen Sie die genannten Bücher in unserem Online-Shop.

Drittes Lokalgruppentreffen in Karlsruhe

24.-26.08.2007

Alle Lokalgruppen (bestehend oder in Gründung) sind eingeladen, an dem Treffen, das die Hochschulgruppe Karlsruhe ausrichtet, teilzunehmen. Bitte wenden Sie sich mit Fragen und Anregungen an das Organisationsteam, bei dem Sie sich auch anmelden können.

Weitere Informationen folgen.

 


Programmtipps 5. Juni 2007

- Münchner Runde im BR
- Themenabend Marshallplan auf ARTE

Thema der Münchner Runde, ab 20:15 im Bayerischen Fernsehen, ist heute Gipfel der Gewalt: Hat Politik noch eine Chance? Unter den Gästen ist Heiner Geißler.
Ankündigung der Sendung im Presseportal.

Zum 60. Jahrestag der Rede George C. Marshalls in Harvard gibt es auf ARTE einen Themenabend zum Marshallplan, Beginn der ersten Sendung 20:45.
Weitere Informationen

 






Veranstaltungen

Alternativgipfel zum G8-Gipfel in Heiligendamm

05.06.2007 - 07.06.2007
Rostock


Mit Global Marshall Plan Workshop

Es gibt Alternativen zur Politik der G8. Die Veranstalter wollen sie der Öffentlichkeit präsentieren. Der Alternativgipfel wird ein breites Spektrum von prominenten ExpertInnen und AktivistInnen aus aller Welt zusammenbringen. Sie werden ihre Alternativen präsentieren und zur Diskussion stellen.

Der Alternativgipfel wird von einem internationalen Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen getragen.
Weitere Informationen finden Sie hier

Der Workshop der Global Marshall Plan Initiative findet am 6. Juni von 11:30 - 13:30 statt, im Raum MS Stubnitz 2.
Zum Programm (pdf 8,8 MB) des Alternativgipfels (der Global Marshall Plan Workshop ist darin fälschlicheriweise am Donnerstag eingetragen).
Zum Stadplan / Lageplan (pdf, 700 kB)

31. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT)

06.06.2007 - 10.06.2007
Köln


Motto: "lebendig und kräftig und schärfer"

Mit Stand der Global Marshall Plan Lokalgruppen in Halle 7 (Pltz Wittenberg).

Zur Veranstaltung

Woche der Umwelt

06.06.2007 - 07.06.2007
Berlin


Bundespräsident Horst Köhler lädt die besten Unternehmen und Institutionen zur Präsentation innovativer Umweltschutztechnologien und –projekte am 5. und 6. Juni 2007 in den Park von Schloss Bellevue nach Berlin.

Nach 2002 und 2004 gibt es 2007 die dritte „Woche der Umwelt“ des Bundespräsidenten und der DBU.
Dem Bundespräsidenten ist es ein großes Anliegen, das Thema Umweltschutz unter besonderer Berücksichtigung der damit verbundenen wirtschaftlichen Möglichkeiten und Chancen zur Lösung globaler Umweltfragen verstärkt und öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.

Die Projektpräsentationen im Park von Schloss Bellevue sollen einen Überblick über die Breite und Vielfalt der Arbeiten aus Umwelttechnik, -forschung und –bildung geben und verdeutlichen, dass es sich dabei um ein wichtiges Zukunftsthema handelt, das für Deutschland von großer Bedeutung ist.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Ausstellung liegen daher auf:

    * innovativer Umwelttechnik,
    * Klimaschutz, Energie und Mobilität,
    * Naturschutz, Gewässer- und Bodenschutz,
    * Umweltkommunikation und Umweltbildung,
    * internationalen Umweltkooperationen.

Insgesamt erwarten wir rund 10.000 geladene Besucher, darunter viele hochkarätige Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Nutzen Sie diese Chance, um Ihre Innovation in diesem besonderen Umfeld zu präsentieren

Die zweitägige Ausstellung innovativer Umweltschutzprojekte findet am 5. und 6. Juni 2007 auf dem Gelände des Schlosses Bellevue in Berlin statt und wird wieder gemeinsam vom Bundespräsidialamt und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durchgeführt.

Ein umfangreiches Vortragsprogramm mit mehr als 200 erwarteten Referenten rundet das attraktive Programm ab.

Zur Webseite der DBU

ZUr Webseite Woche der Umwelt

Global Marshall Plan

06.06.2007 19:00 Uhr (Ortszeit)
Erfurt


Vortrag und Diskussion zum Global Marshall Plan mit Frithjof Finkbeiner

Die Global Marshall Plan Gruppe Thüringen lädt in den Thüringer Landtag ein. Im Besucherraum findet am 6. Juni um 19:00 eine Diskussionsrunde mit Einstiegsvortrag von Frithjof Finkbeiner und Vertetern aller im Landtag vertretenen Parteien statt.

Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht erforderlich.

Zur Einladung

Lokalgruppe Düsseldorf

06.06.2007 19:00 Uhr (Ortszeit)
Düsseldorf


Der von Heiner Geißler geforderte Welt-Marshallplan und die Öko-Soziale Marktwirtschaft ist Thema auf der Juni-Sitzung der Düsseldorfer Initiative für einen Global Marshall Plan. Das öffentliche Monatstreffen ist am Mittwoch, 6. Juni, 19.00 Uhr, Zunftstuben (Kolpinghaus), Bilker Straße 36. Unseren Infostand auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Köln (6. bis 10. Juni) finden Sie in der Halle 7, Platz Wittenberg.

Weitere Informationen:
Jörn Wiertz, Telefon 0211 / 62 18 079
www.globalmarshallplan-duesseldorf.de



Tag der offenen Tür

09.06.2007
Erfurt


mit Stand der Global Marshall Plan Initiative

Am Samstag, 9. Juni 2007, planen wir einen eigenen Infostand im Landtag zum Tag der offenen Tür, einer Art "Politikmesse" mit über 140 Ausstellern, Gesprächsmöglichkeit mit Abgeordneten und Informationen der Fraktionen sowie einem "Jugendparlament", einem Redewettstreit Thüringer Schüler im Plenarsaal.

Der Tag der offenen Tür zieht jedes Jahr ca. 10-15 Tsd. Besucher an.

Lokalgruppe Stuttgart

12.06.2007 17:30 Uhr (Ortszeit)
Stuttgart


Treffen

Liebe Mitglieder der Lokalgruppe Stuttgart,

wir laden Sie herzlich ein zum

dritten Treffen 2007 der Lokalgruppe Stuttgart
am 12. Juni 2007, 17.30 Uhr
im Katholischen Bildungswerk Stuttgart, Bolzstr. 6, Raum 111

Wir werden unter anderem sprechen bzw. diskutieren über ...

* personelle Veränderungen des Führungsteams. Hier wird eine
Umstruktierung deshalb notwendig, weil wir beide - Katrin Kühnel und Thomas Petzold - als aktuelle Koordinatoren der Stuttgarter Initiativgruppe - ab Mitte 2007 beruflich ins Ausland wechseln werden.
* Status Quo der laufenden Projekte
* Event-Organisation zweites Halbjahr '07

Wenn Sie einen weiteren Tagungspunkt vorschlagen wollen, dann geben Sie uns bitte rechtzeitig Bescheid. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Bitte informieren Sie uns bis zum 08. Juni, ob Sie zum Treffen kommen werden.

Viele Grüße,
Katrin Kühnel & Thomas Petzold

Global Marshall Plan Initiative
Koordination Stuttgart Office
E-Mail
yahoo-group
Web   

Regionalgruppe Bergisches-Land

13.06.2007 19:00 Uhr (Ortszeit)
Wuppertal


Treffen

Unser nächstes Regionalgruppentreffen findet am 13. Juni 2007 statt und zwar um 19:00 Uhr in der Helena-Heilpraktiker-Schule in Wuppertal, Hofaue 54.

Es wird dabei um die künftigen Aktivitäten „vor Ort“ gehen sowie um die Arbeits- und Terminplanung für das zweite Halbjahr.

Bitte melden Sie sich bei Michael Fromm an.

 

 

Informationsveranstaltung über die Global Marshall Plan Initiative in Friedrichshafen

14.06.2007 19:00 Uhr (Ortszeit)
Friedrichshafen


mit Martina Knappert-Hiese

Der Weltladen Friedrichshafen lädt zur Informationsveranstaltung  über die Global Marshall Plan Initiative ein. Der Global Marshall Plan hat als Ziel eine „Welt in Balance“. Dies erfordert eine bessere Gestaltung der Globalisierung und der weltökonomischen Prozesse: eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft. Es geht um einen besseren weltweiten Ordnungsrahmen, eine nachhaltige Entwicklung, die Überwindung der Armut, den Schutz der Umwelt, Gerechtigkeit und in der Folge ein neues Weltwirtschaftswunder.

Ort: Weltladen Friedrichshafen, Schanzestraße 4

Mehr Informationen


Globalisierung gerechter gestalten

16.06.2007
Grainau/Bayern


Josef Riegler spricht in der Landvolkshochschule

in Grainau/Bayern

Für mehr Informationen schreiben Sie bitte an:
info@oesfo.at

 

Lokalgruppe Hamburg

20.06.2007 19:00 Uhr (Ortszeit)
Hamburg


Monatliches Treffen der Global Marshall Plan Gruppe und Diskussion zum Thema nachhaltige Kapitalanlagen

Das nächste Treffen der Lokalgruppe Hamburg findet am 20. Juni um 19:00 im Kulturhaus 73 (Schulterblatt 73, Hamburg) statt. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Sören Köppen an.

Im Anschluss daran findet ein öffentlicher Vortrag mit Diskussion statt:
Was ist eine nachhaltige Kapitalanlage? Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative und Gäste diskutieren in dieser offenen Runde ab 20:00 Uhr, ob dieses Thema auch für Klein- oder Nichtsparer interessant ist und nach welchen Kriterien man sich seine Bank aussuchen kann. Es gibt eine vielzahl von Möglichkeiten, wie man Kreisläufe und Systeme mit der Verwendung des eigenen Geldes beeinflussen kann. Der Begriff Kapitalanlage wird also nicht nur im engeren Sinne eines Fonds, einer Versicherung oder Aktien "grüner" Untenehmen verstanden, sondern noch etwas gedehnt.

 

Was meint Ökosoziale Marktwirtschaft?

21.06.2007
Nüziders, Österreich


Josef Riegler spricht beim Alpenvereinsjugend Vorarlberg

in Nüziders, Vorarlberg

Für mehr Informationen schreiben Sie bitte an:

info@oesfo.at

2. Weltinnenpolitisches Colloquium

13.07.2007 - 14.07.2007
Ingolstadt


Interessen und Tugenden sind die Triebkräfte der Politik. Demokratien brauchen beides: demokratische Tugenden und die Artikulation von Interessen.

Schon die Gründungsväter der amerikanischen Demokratie, die Autoren der Federalist Papers, zählten sie zu den Freiheitsrechten. Ist eine ungezügelte Interessenspolitik dominierender Gruppen bedrohlich, so werden sie durch eine Vervielfältigung der Interessengruppen gegenseitig in Schach gehalten.

Lobbying, die Vertretung von Interessen, liefert heute den politisch Verantwortlichen auch Informationen, ohne die eine gute Gesetzgebung unmöglich ist. Nun haben Art und Zahl von Interessengruppen im politischen Raum zugenommen: Nichtregierungsorganisationen (NGOs), weltweit agierende Konzerne, Verbände, Think Tanks und Stiftungen betreiben Lobbying für Gott und die Welt.

Der Kampf der Interessen spielt sich freilich nicht mehr im Rahmen von Nationalstaat oder europäischer Union, sondern global ab. Über die nationalen Politikarenen hinweg vermengen sich auch die Politikstile. So steht Lobbying längst für Interessensdurchsetzung ganz allgemein in pluralistischen Gesellschaften, nicht nur wirtschaftliche. Kennzeichnend für eine "Interest group society" ist die allerorten beobachtbare Explosion der Interessensgruppen, wie sie auch die Lobbyliste des Deutschen Bundestags verzeichnet. Auch die Kirchen haben Lobbybüros in Berlin und Brüssel.

Governance, das 'Regieren ohne Regierung' vollzieht sich in einem System von Regeln ohne zentrale Durchsetzungsgewalt mit konkurrierenden Lobbies: souverän ist, wer den Interessensstreit zu seinen Gunsten entscheidet. Global Governance meint darüber hinaus daher mit Carl Friedrich von Weizsäcker seit mehr als drei Jahrzehnten eine "Weltinnenpolitik", die die Pluralität von Systemen, Regeln und Interessen ausbalanciert.

Das Lobbying partikularer Interessen wird zunehmend befragt nach Transparenz, Verantwortung und Artikulation gemeinsamer und künftiger Belange der Menschheit. Lobbying vollzieht sich meist abseits der Öffentlichkeit und somit ohne Gewähr für einen Interessensausgleich. Da illegitime Einflussnahmen nicht selten sind, ist das Verhältnis von Lobbying und Demokratie gespannt.

Das 2. Weltinnenpolitische Colloquium möchte daher den Nutzen und Schaden von Lobbying mit Experten diskutieren. Wie können sich Themen artikulieren, die in unserem langfristigen Interesse liegen und hinter denen keine finanzstarken Gruppierungen stehen?

Wir laden alle Interessierten sehr herzlich ein in die Kolping Akademie zu Ingolstadt.


Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Fakultät f. Soziale Arbeit, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Raimund Egger, Geschäftsführer, Kolping-Akademie Ingostadt

PD Dr. Rudolf Speth, Publizist und Politikwissenschaftler, Freie Universität Berlin

Pfr. Dr. phil. Jochen Wagner, Studienleiter, Evangelische Akademie Tutzing
   
Weitere Informationen 

18. European Business School Symposium

20.09.2007 - 22.09.2007
Oestrich-Winkel


dieses Jahr unter dem Thema "People, Nature, Money – A balanced world or resource crisis?" Mit Vortrag von Fritjof Finkbeiner

Das ebs Symposium ist der älteste und renommierteste Wirtschaftskongress Deutschlands, der ausschließlich von Studenten der European Business School organisiert und durchgeführt wird. Seit 18 Jahren kommen Studenten und leitende Führungskräfte der Wirtschaft auf den Campus der European Business School zusammen, um aktuelle und hoch brisante wirtschaftliche Themen gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu diskutieren.
Allen Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten,  interessante Vorträge in einem großen, hochinteressierten Auditorium zu hören und mit jungen, motivierten Studenten und Young Professionals in Kontakt zu treten.

Das Thema der diesjährigen Veranstaltung,

"People Nature Money - Balanced world or resource crisis?",

wird sich mit dem Management von "menschlichen", natürlichen und finanziellen Ressourcen in der Zukunft befassen, unter anderem auch in Bezug auf das diesjährige Partnerland Russland. Seitdem das Handelsvolumen zwischen Deutschland und Russland allein im letzten Jahr um 30% gestiegen ist, wirft dieses Thema viele Fragen auf: Wird aus der Energiefrage eine Energiekrise? Werden Ressourcenkriege unausweichlich sein? Ist Russland Deutschlands letzte Chance, im Wettkampf der Globalisierung mitzuhalten?

Wo: Schloss Reichartshausen Oestrich-Winkel
Zur Webseite


2. Halbjahrestreffen der Global Marshall Plan Initiative

26.09.2007
Bad Schallerbach, Österreich


Das 2. Halbjahrestreffen unserer Initiative findet im Anschluss an den Oberösterreichischen Umweltkongress 2007 statt.

Das Programm beider Tagungen finden Sie hier. In dem pdf (450 kB) finden Sie auch den Anmeldebogen.



Global Marshall Plan

20.10.2007
Fürstenfeld (Österreich)


Josef Riegler spricht beim Cartellverband

in Fürstenfeld, Steiermark

Für mehr Informationen schreiben Sie bitte an: info@oesfo.at


Von der Sozialen Marktwirtschaft zur Ökosozialen Marktwirtschaft

24.10.2007 18:00 Uhr (Ortszeit)
Stuttgart


Vortrag mit Josef Riegler

Im Rahmen der "Anstöße im Umweltministerium" ist am 24. Oktober 2007 Josef Riegler (österreichischer Vizekanzler a. D.) zu Gast.

Ort: Argonhaus, Hauptstätter Str. 67 in Stuttgart
Weitere Informationen erhalten sie hier.

 






Info-Redaktion
Global Marshall Plan Initiative
Helge Bork, Andrea von Lehmden, Frithjof Finkbeiner (V.i.S.d.P.R.)

Global Marshall Plan
Koordinationsbüro
Steckelhörn 9
D-20457 Hamburg
www.globalmarshallplan.org
office@globalmarshallplan.org


Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich für eine Ökosoziale Marktwirtschaft durch einen Global Marshall Plan ein. Global Marshall Plan News ist das Medium, um die Aktiven in der Initiative über die neusten Entwicklungen zu informieren.

Global Marshall Plan News erscheint gewöhnlich jeden ersten Donnerstag im Monat. Bitte senden Sie Artikel bis zum Freitag des vorhergehende Monats an news@globalmarshallplan.org.



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